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Selbsttest: Diabetes Typ 2 – wie ist Ihr Risiko?
Bei Diabetes mellitus ist der Blutzuckerwert erhöht. Man nennt die Erkrankung deshalb auch Zuckerkrankheit. Die Hauptrisikofaktoren für Diabetes mellitus Typ 2 sind Übergewicht, Bewegungsmangel und eine falsche Ernährung. Aber auch die Vererbung spielt eine Rolle. Hier können Sie Ihr persönliches Risiko, an Diabetes mellitus Typ 2 zu erkranken, testen.
Bluthochdruck – Ursachen & Risikofaktoren
Die Ursachen für Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) sind vielfältig. Oft handelt es sich dabei um eine Kombination verschiedener Faktoren. Vor allem spielen der Lebensstil und die Ernährung des Betroffenen eine große Rolle. Weitere Risikofaktoren für Bluthochdruck: Übergewicht, Rauchen und Alkohol sowie Stress. Auch bestimmte Erkrankungen, Schmerzen oder Medikamente können die Ursache einer arteriellen Hypertonie sein. So entsteht zu hoher Blutdruck Die Höhe des Blutdrucks wird über einen komplexen Regelkreislauf gesteuert. Bei der Entstehung des Blutdrucks spielen vor allem zwei Faktoren eine Rolle: die Blutmenge, die das Herz pro Minute in den Kreislauf pumpt (Herzminutenvolumen) und der Widerstand, den die Blutgefäße dem Blutstrom entgegensetzen. Dauerhaft erhöhter Blutdruck entsteht auf zwei Wegen: Wenn das Herz vermehrt Blut durch den Körper pumpen muss, um alle Organe ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen., Wenn Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) die Gefäßwände starr und unelastisch macht und somit dem Blutstrom einen höheren Widerstand entgegensetzt. Auch Nierenerkrankungen können zu einem höheren Gefäßwiderstand führen. Die Niere produziert dann verstärkt bestimmte Botenstoffe, die die Gefäße verengen. Gene und Lebensstil als Ursache für die primäre Hypertonie Der Arzt unterscheidet bei Bluthochdruck zwei Formen: die primäre arterielle Hypertonie und die sekundäre arterielle Hypertonie. Bei einem Großteil der Betroffenen handelt es sich um die primäre Form – auch essenzielle Hypertonie genannt. Die Ursachen für diese Art von Bluthochdruck sind bisher nicht vollständig geklärt. Eine Kombination aus genetischer Veranlagung, Lebensweise und anderen Faktoren wie Stress oder zunehmendem Alter spielen eine Rolle bei der Entstehung: Rauchen Rauchen gilt als Haupt-Risikofaktor für Arterienverkalkung (Arteriosklerose). Viele Inhaltsstoffe des Tabakrauchs schädigen die Zellen der Gefäßwände und die elastischen Fasern in den Arterienwänden. Dadurch werden die Blutgefäße starr und aufgrund der Verkalkung enger. Beides trägt zu einer Blutdruckerhöhung bei. Zusätzlich aktiviert das inhalierte Nikotin das vegetative Nervensystem: Das Herz schlägt schneller, die Blutgefäße verengen. Das Herz muss stärker gegen den Widerstand der verengten Gefäße anpumpen. Die Folge ist ein erhöhter Blutdruck., Alkohol Schon kleine Mengen Alkohol aktivieren unser vegetatives Nervensystem. Die Folge: Das Herz schlägt schneller, der Blutauswurf steigt und damit auch der Blutdruck. Die Gefäße verengen sich. Dauerhafter Alkoholgenuss führt zu gefährlichem Bluthochdruck. Auf Alkohol zu verzichten hilft auch Menschen, deren Bluthochdruck nicht durch Alkoholmissbrauch bedingt ist, den Druck zu normalisieren., Übergewicht und Bewegungsmangel Bei Übergewicht muss das Blut eine größere Körpermasse mit ausreichend Nährstoffen versorgen. Das bedeutet eine höhere Belastung für das Herz und den Kreislauf. Auch bedingt Übergewicht erhöhte Blutfettwerte und die Entstehung von Arteriosklerose: Die Gefäße werden starr und Ablagerungen, sogenanntes Plaque, bildet sich an ihren Wänden. Übergewicht beeinflusst auch den Hormonhaushalt. Der Körper produziert zu viel Insulin, ein Hormon, das den Blutzuckerspiegel senkt und den Abbau des Eiweißes ANP fördert. ANP reguliert ebenfalls den Blutdruck. Ist zu wenig ANP vorhanden, weil das Insulin zu viel abbaut, steigt der Blutdruck. Eine Gewichtsreduktion kann den Blutdruck deutlich senken. Auch sportliche Aktivitäten, die die Ausdauer trainieren wie Radfahren, Joggen oder Wandern, sind hilfreich., Stress Anspannung, Termindruck, Hektik, psychische Belastungen und Ärger wirken sich auf Dauer negativ auf den Blutdruck aus. Auch Stress aktiviert das vegetative Nervensystem. Hypertoniker scheiden unter Anspannung mehr Stresshormone im Urin aus als Menschen mit normalen Blutdruckwerten., ErnährungEine stark salzhaltige Ernährung mit viel tierischen Fetten begünstigt einen erhöhten Blutdruck. Wer sich ausgewogen ernährt – das bedeutet viel Obst, Gemüse, Fisch und wenig, aber dafür hochwertiges Fleisch – kann einen hohen Blutdruck senken. Ebenfalls interessant: Ein übermäßig starker Lakritzkonsum sorgt ebenfalls für einen Blutdruckanstieg., MedikamenteEine große Anzahl von Medikamenten kann sich negativ auf den Blutdruck auswirken. Dazu gehören beispielsweise Ovulationshemmer (die Pille), nichtsteroidale Antirheumatika wie Acetylsalicylsäure oder Diclofenac und Kortikosteroide. Entsteht der Bluthochdruck durch ein Medikament, sollten Betroffene das mit ihrem behandelnden Arzt besprechen. Oft gibt es die Möglichkeit, das Medikament durch ein anderes zu ersetzen., Genetische FaktorenKinder von Hypertonikern haben ein doppelt bis dreifach erhöhtes Risiko, ebenfalls Bluthochdruck zu entwickeln. Nur in Ausnahmefällen wird ein isolierter Gendefekt vererbt. Meist finden sich Veränderungen an verschiedenen Genen, die im Zusammenspiel mit Umweltfaktoren (zum Beispiel Konstitution, Stress, Ernährung, Rauchen) zur Erkrankung führen., Hormonelle FaktorenHormone können – bei entsprechender Veranlagung – Bluthochdruck begünstigen. Bei Frauen steigen die Blutdruckwerte häufig in den Wechseljahren., StoffwechselerkrankungenBestimmte Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus oder Fettstoffwechselstörungen wie Hypercholesterinämie erhöhen das Bluthochdruck-Risiko. Der Grund ist vor allem, dass diese Erkrankungen die Gefäße angreifen und Arteriosklerose bedingen. Sekundäre Hypertonie: Krankheiten als Ursache für Bluthochdruck Von einer sekundären Hypertonie spricht man, wenn eine andere Erkrankung der Auslöser für die zu hohen Blutdruckwerte ist. Obwohl das nur bei ungefähr zehn Prozent der Betroffenen der Fall ist, können viele Krankheiten den Blutdruck in die Höhe treiben. Dazu gehören: chronische Entzündungen, Tumoren, Nierenerkrankungen oder hormonelle Störungen. Auch Medikamente oder eine Schwangerschaft können die Ursache sein.
Essstörungen – Symptome
So unterschiedlich die verschiedenen Essstörungen sind, so unterschiedlich sind auch deren Symptome. Je nach Erkrankung kann beispielsweise Untergewicht oder auch Übergewicht ein Anzeichen für eine Essstörung sein. Gemein ist allen Erkrankten jedoch meist der große psychische Leidensdruck. Hier finden Sie die häufigsten Symptome der verschiedenen Essstörungen im Überblick. Symptome der Magersucht (Anorexia nervosa) Untergewicht, Furcht vor Gewichtszunahme, Zwanghafte Gewichtskontrolle, Gestörtes Körpergefühl/Selbstwahrnehmung, Selbstverleugnen der Erkrankung, Komplizierte Essrituale Symptome der Bulimie (Ess-Brech-Sucht) Normalgewicht, Fressanfälle (meist heimlich), Gefühl des Kontrollverlustes und Kompensationsverhalten durch Erbrechen, Gestörtes Körpergefühl/Selbstwahrnehmung, Bewusstsein über die Erkrankung Symptome der Binge Eating Disorder (BED) Übergewicht, Essattacken mit schnellem Schlingen der Mahlzeit, heimlichem Essen bis zum unangenehmen Völlegefühl und ohne Erbrechen, Gefühl des Kontrollverlustes während der Essattacken, Diverse erfolglose Diätversuche, Wechsel zwischen zu viel essen, häufigen Diäten und Diätabbrüchen, Unregelmäßigkeit der Mahlzeiten/Ernährung, Bewegungsmangel, Kontaktschwierigkeiten und Minderwertigkeitsgefühle Symptome einer Orthorexie Besessenheit von gesundem Essen und ständiges Grübeln darüber, Daraus resultierende Mangelernährung, Verlust des Genusses von Mahlzeiten, Versuche, das soziale Umfeld zu „bekehren“, Selbstverleugnen der Erkrankung Symptome von Adipositas (Fettsucht) Starkes (adipöses) Übergewicht (BMI ab 25), Falsches Essverhalten, Zum Teil übermäßige Nahrungsaufnahme, Essanfälle (Binge Eating Disorder) und/oder einseitige Ernährung, Gravierende seelische Probleme und soziale Isolation Symptome des Pica-Syndroms Essen von ungewöhnlichen, ungenießbaren oder widerlichen Dingen, Geht häufig mit einer geistigen Behinderung oder Demenz einher
Diäten – Diabetes mellitus: Gewicht
Das Gewicht spielt für jeden Diabetiker eine wichtige Rolle. Besonders bei Diabetes sollte, Übergewicht vermieden werden, da es die Insulinempfindlichkeit herabsetzt. Daher bessert oder normalisiert bei Menschen mit Diabetes Typ 2 eine Gewichtsabnahme in den meisten Fällen die Blutzuckerwerte. BMI: der Body-Mass-Index Berechnen lässt sich das anzustrebende Gewicht mithilfe des Body-Mass-Index (BMI = Körpergewicht in Kilogramm / Körpergröße in m²). Ein gesunder BMI liegt bei Frauen zwischen 19 und 24, bei Männern zwischen 20 und 25. Mit zunehmendem Alter steigt auch der empfohlene BMI-Wert. Energiebedarf Energiebedarf, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden eines Menschen hängen von der richtigen Energiezufuhr ab. Der Energiebedarf jedes Einzelnen wird durch sein Alter, Geschlecht, Körpergröße, Körpergewicht, Arbeitsleistung und/oder sportliche Aktivität bestimmt. Energiebedarf bei Normalgewicht (70kg) bei leichter Arbeit (zum Beispiel am Schreibtisch), Männer: 1.900 bis 2.600 Kilokalorien, Frauen: 1.700 bis 2.200 Kilokalorien., bei schwerer körperlicher Arbeit und  Leistungssport kann der Kalorienbedarf auch über 4.000 Kilokalorien liegen. Nur wenn Sie weniger essen, als Sie an Energie verbrauchen, verringern Sie auf Dauer Ihre Fettdepots im Körper. Um ein Kilogramm Fettgewebe abzubauen, müssen Sie zirka 7.000 Kilokalorien einsparen. Eine effektive Gewichtsabnahme erreichen Sie nicht mit Radikaldiäten, sondern mit einer kalorienreduzierten Ernährungsumstellung und ausreichender Bewegung!
Die verschiedenen Körpertypen
Bei Übergewicht sammelt sich überschüssiges Körperfett an Bauch, Beinen und Po und verändert dadurch die Körperform. Liegt die Ansammlung des Körperfetts überwiegend im Bauchbereich, spricht man vom Apfeltyp, sind dagegen Po und Oberschenkel betroffen, vom Birnentyp. Das größere gesundheitliche Risiko birgt der Apfeltyp, auch stammbetonte oder androide Fettverteilung genannt. Das überschüssige Körperfett wird dabei in der Bauchhöhle deponiert. Dieses Bauchfett schüttet freie Fettsäuren und andere Stoffe aus, die eine Insulinresistenz fördern und ungünstigen Blutfettwerten mit einem erhöhten Risiko für Arteriosklerose Vorschub leisten. In der Folge ist somit durch das Körperfett am Bauch auch das Risiko für Folgeerkrankungen wie Diabetes mellitus und Herzinfarkt erhöht. Waist-To-Hip-Ratio Die Verteilung des Körperfetts, also ob jemand der Apfeltyp oder der Birnentyp ist, kann man meist schon mit dem bloßen Auge erkennen. Als Messwert kann der Taille-zu-Hüft-Quotient, auch Waist-To-Hip-Ratio genannt, herangezogen werden. Dies ist das Verhältnis vom Umfang der Taille zum Hüftumfang. Info Waist-to-Hip-Ratio (WHR) = Taillenumfang / Hüftumfang Messen Sie Ihr Risiko: Um die Waist-to-Hip-Ratio zu ermitteln, messen Sie mit einem Maßband Ihren Bauch- und Ihren Taillenumfang. Die Messung des Taillenumfangs erfolgt im Stehen zwischen der untersten Rippe und dem Beckenkamm (schmalste Stelle der Taille). Die Messung des Hüftumfangs sollte an der weitesten Stelle um das Gesäß gemessen werden. Anschließend teilen Sie den Taillen- durch den Hüftwert. Ihr Risiko ist erhöht, wenn Sie als Mann einen Quotienten über 1,0 haben oder, als Frau einen Wert von über 0,85 erreichen. Dann sollten Sie auf jeden Fall beginnen, Ihr Körperfett am Bauch zu reduzieren. Neueren Studien zufolge sagt möglicherweise der Taillenumfang alleine schon etwas über das Gesundheitsrisiko aus. Das Risiko beginnt bei Männern bei 94 Zentimeter Taillenumfang und wird über 102 Zentimeter gefährlich, bei Frauen ist der Umfang über 80 Zentimeter ungünstig und über 88 Zentimeter gefährlich.
Diäten – Diabetes mellitus: Fett
Fett ist ein vielfältiger und lebenswichtiger Nährstoff. Zahlreiche Vitamine kann der Körper ohne Fett nicht aufnehmen. Für Menschen mit Diabetes mellitus beträgt die empfohlene Menge an Fett bis zu 35 Prozent der täglichen Nahrungsaufnahme – bis zu 30 Prozent bei Übergewicht. Bei einer Kost von 1.800 Kilokalorien pro Tag wären das umgerechnet 60 bis 70 Gramm Fett. Ungünstige Fette vermeiden In der Regel essen wir alle, und nicht nur Menschen mit Diabetes mellitus, mehr Fett, als uns guttut – und oftmals auch noch das falsche: Wie viel Fett wir täglich aufnehmen, ist uns meist nicht bewusst. In Fertigprodukten, süßen und salzigen Snacks sowie Fertiggerichten stecken oft viel Fett und ungünstige Transfettsäuren. Tierische Lebensmittel wie Ei, Fleisch, Käse, Wurst und Milchprodukte sind meist fettreich und liefern vor allem gesättigte Fettsäuren. Bei Diabetes mellitus sollten gesättigte Fettsäuren und Transfettsäuren zusammen nicht mehr als zehn Prozent der Gesamttagesenergie liefern. Wer Probleme mit den Cholesterinwerten hat, sollte sogar nur acht Prozent täglich zu sich nehmen. Wählen Sie daher nur fettarme Produkte. Entfernen Sie sichtbares Fett – zum Beispiel an Fleisch und Wurstwaren. Verwenden Sie beim Kochen am besten Fette und Öle, die hauptsächlich mehrfach und einfach ungesättigte Fettsäuren enthalten, etwa Rapsöl oder Oliven- und Sojaöl. Streichfett sollte sparsam zum Einsatz kommen. Vitalstoff Omega-3-Fettsäure Gönnen Sie sich ein bis zwei Portionen Seefisch pro Woche: Makrele, Seelachs und Co. sind reich an Omega-3-Fettsäure, ein wichtiger Vitalstoff für Menschen mit Diabetes.Empfehlungen für Fett und Fettsäuren Fett gesamt: 30 bis 35 Prozent, Gesättigte Fettsäuren und Transfettsäuren: weniger als zehn Prozent, Cholesterol: unter 300 Milligramm pro Tag mehrfach ungesättigte Fettsäuren: nicht mehr als zehn Prozent, einfach ungesättigte Fettsäuren: zehn bis 20 Prozent
Therapie einer vaskulären Demenz
Da vaskuläre Demenz hauptsächlich auf Schädigungen der Hirngefäße beruht, müssen weitere Gefäßschäden vermieden werden. Falls dennoch ein akuter Schlaganfall als Folge der Durchblutungsstörungen auftritt, wird er entsprechend der aktuellen Therapierichtlinien behandelt. Risikofaktoren beseitigen Zudem ist die konsequente Beseitigung der Risikofaktoren oberstes Ziel: Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck sollte mit ACE-Hemmern wie etwa Ramipril gesenkt werden. Zusätzlich wird der Arzt sogenannte Blutplättchen-Hemmer (zum Beispiel Azetylsalizylsäure, Clopidogrel) verschreiben, die eine weitere Anlagerung von Blutplättchen an bereits geschädigte Gefäßwände vermindern. Eine andere Behandlungsmöglichkeit bieten auch gerinnungshemmende Medikamente, die die Fließfähigkeit des Blutes verbessern. Allerdings ist dies nur zu empfehlen, wenn regelmäßige Gerinnungskontrollen durchgeführt werden. Weitere wichtige Maßnahmen sind der Verzicht auf Rauchen, Sport, Gewichtsabnahme bei Übergewicht und die Reduktion von Salz in der Nahrung. Falls Diabetes mellitus vorliegt, ist auf eine gute Blutzuckereinstellung zu achten, bei Fettstoffwechselstörungen auf die Einstellung der Lipidwerte im Blut. Medikamente mildern Symptome und Verlauf Weiterhin wird der Arzt Acetylcholinesterase-Hemmer empfehlen, die die Signalübertragung zwischen den Nervenzellen unterstützen. Wie auch bei der Alzheimer-Demenz, mildern sie die Symptome und den Verlauf der vaskulären Demenz.Weil das Gefäßsystem bei vaskulärer Demenz meist aber bereits stark geschädigt ist, kann die Behandlung – ähnlich wie bei der Alzheimer-Demenz – nur noch eine gewisse Verlangsamung des Abbauprozesses bewirken.
Abnehmen – Glyx-Diät
Das Prinzip der Glyx-Diät ist, Nahrungsmittel mit niedrigem glykämischem Index (GI) zu sich zu nehmen und damit länger satt zu bleiben. Dieses Prinzip soll sich nicht nur bei Übergewicht, sondern auch bei Diabetes mellitus positiv auswirken. Der glykämische Index gibt Dauer und Höhe des Blutzuckeranstiegs nach dem Verzehr von kohlenhydratreichen Lebensmitteln an. Hoher glykämischer Index Mahlzeiten aus Lebensmitteln, die einen hohen glykämischen Index aufweisen, bewirken einen schnellen Blutzuckeranstieg. Darauf reagiert der Körper mit einer hohen Insulinausschüttung. Dies hat zur Folge, dass der Abbau von Körperfett gebremst, gleichzeitig aber die Neubildung von Körperfett gefördert wird. Eine vermehrte Insulinproduktion erhöht zudem den Appetit und erschwert das Abnehmen. Lebensmittel mit hohen glykämischen Indizes sind zum Beispiel weißes Mehl und daraus hergestellte Produkte, polierter Reis, Kartoffeln, Zucker, Honig, Schokoriegel, Eiscreme, Marmelade, Cornflakes, Bier, fettes Fleisch und zuckerhaltige Limonaden. Allerdings gehört auch manches Obst zu dieser Gruppe: zum Beispiel Ananas, Wassermelonen, Rosinen und reife Bananen. Der Zuckergehalt ist dabei je nach Frucht und Reifegrad unterschiedlich. Niedriger glykämischer Index Eine Diät mit Lebensmitteln, die einen niedrigen glykämischen Index haben, lässt dagegen den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen. Das bewirkt eine schnellere und länger anhaltende Sättigung und einen besseren Abbau des Körperfetts. Dies macht sich die Glyx-Diät zunutze. Lebensmittel mit niedrigem glykämischen Index sind zum Beispiel Vollkornbrot, Vollkornmüsli ohne Zuckerzusatz, Vollkornreis, Vollkornnudeln, Erbsen, alle Hülsenfrüchte, rohe Möhren, Artischocken, Auberginen, Zucchini, Tomaten, Spinat, Spargel, Mangos, Kiwis, Weintrauben, frische Aprikosen sowie alle Nüsse. Tipps für die Glyx-Diät Der glykämische Index eines Lebensmittels ist auch von seiner Zubereitungsart und der Kombination mit anderen Lebensmitteln abhängig. Beispielsweise sind Nudeln „al dente“ günstiger als weich gekocht, Kartoffelbrei hat einen höheren glykämischen Index als gekochte Kartoffeln. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung stellt fest, dass eine alleinige Beachtung des glykämischen Index zum Abnehmen nicht sinnvoll ist. Denn die Blutzuckerwirksamkeit wird von vielen Faktoren beeinflusst und unter Umständen wird die Zufuhr von wichtigen Lebensmitteln vernachlässigt. Auch entbehren einige Aussagen zur Wirkungsweise der Glyx-Diät der physiologischen Grundlage und die Datenlage zum Erfolg der Glyx-Diät ist unzureichend und teilweise umstritten.
Sodbrennen – Ursachen
Normalerweise funktioniert der untere Schließmuskel der Speiseröhre am Übergang zum Magen wie ein Ventil und verhindert einen Rückfluss (Reflux) des stark sauren Mageninhalts in die Speiseröhre. Die Erschlaffung dieses Schließmuskels – oft in Verbindung mit einer angeborenen zu großen Lücke im Zwerchfell am Mageneingang – ist die grundlegende Ursache von Refluxkrankheit und Sodbrennen (Pyrosis). Die Erschlaffung hängt mit einer herabgesetzten Muskelspannung (Tonus) des Schließmuskels zusammen. Wesentlichen Einfluss darauf hat die Zusammensetzung der Nahrung. Fettreiche Nahrung zum Beispiel reduziert den Tonus um zirka 30 Prozent. Aber auch Alkohol, Nikotin und manche Medikamente wie die „Pille“ sind Ursachen für eine Schwächung des Verschlusses. Weitere Ursachen für Sodbrennen durch einen schlaffen Schließmuskel sind: Übermäßige Magensäureproduktion: Nach einer üppigen, fettreichen Mahlzeit wird mehr Magensäure produziert, sodass der Ventilmechanismus nicht mehr standhält. Zunahme des Drucks im Bauchraum: 80 Prozent der Patienten mit Sodbrennen sind übergewichtig. Die überflüssigen Pfunde verstärken den Druck auf den Schließmuskel, was vor allem nachts im Liegen zum Rückfluss von Mageninhalt führt. Stress: Stress wirkt aufgrund seines Effekts auf das vegetative Nervensystem lähmend auf den Magen – die Nahrung verweilt dadurch länger darin. Das übt ebenfalls einen stärkeren Druck auf den Schließmuskel aus und ist somit Ursache für Sodbrennen. Weitere Ursachen für Sodbrennen sind: übermäßiger Verzehr von Alkohol, Kaffee und/oder Nikotin fettes, süßes, saures oder stark gewürztes Essen zu üppiges Essen Schwangerschaft (die Gebärmutter drückt auf den Magen) Zwerchfellbruch bestimmte Medikamente (zum Beispiel Schmerzmittel)
PAVK – Lebensstil
Für die Schaufensterkrankheit gibt es eine Reihe medizinischer Therapiemöglichkeiten, wie Medikamente sowie interventionelle und operative Verfahren. Doch langfristig wirken sie nur, wenn der Patient seine Lebensgewohnheiten ändert. Das Wichtigste ist der Rauchstopp, da Nikotinkonsum der Risikofaktor Nummer eins ist für die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK). 90 Prozent aller Männer und Frauen mit der PAVK rauchen, nur wenige von ihnen sind bereit, ihre Sucht aufzugeben – dies ist sicherlich einer der hauptsächlichen Gründe für die schlechte Prognose dieser Patienten. Es lohnt sich für die Patienten neben dem Rauchen auch auf alle anderen beeinflussbaren Risikofaktoren einzuwirken. Dies bedeutet: Übergewicht abzubauen,, fettarm zu essen und vor allem die Aufnahme von tierischen Fetten zu begrenzen,, Alkohol und Süßes nur in bescheidenen Mengen zu sich zu nehmen,, Sport zu treiben,, so viele Wege wie möglich zu Fuß oder mit dem Rad zurückzulegen,, Diabetes mellitus von einem Arzt mit einer speziellen Diabetes-Ausbildung behandeln zu lassen und sämtliche Vorsorgetermine und -maßnahmen einzuhalten,, Bluthochdruck zu senken, um das Risiko für einen Herzinfarkt und Schlaganfall zu mindern.