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Brustkrebs: Mastophatie – weiterer Risikofaktor?



Die Mastopathie ist in siebzig Prozent der Fälle eine gutartige Vermehrung der Drüsenläppchen und des Bindegewebes. Sie entsteht durch ein Ungleichgewicht im Hormonhaushalt mit Überschuss an Östrogen und Mangel an Progesteron. 

Etwa eine Woche vor der Regelblutung empfinden die betroffenen Frauen schmerzhafte Schwellungen meist beider Brüste. In den meisten Fällen handelt es sich hierbei um eine gutartige Vermehrung der Bindegewebszellen. Sind diese Zellwucherungen in den Milchgängen zu finden stellen sie ein nur geringes Krebsrisiko dar. Bei atypischen Zellveränderungen, wie sie bei der atypisch proliferierenden Mastopathie vorkommen ist das Krebsrisiko besonders im Zusammenhang mit einem erhöhten familiären Krebsrisiko jedoch etwa um das zweieinhalb bis vierfache erhöht.

Ist eine Frau bereits an einer Brust an Brustkrebs erkrankt, besteht auch für die andere Brust ein erhöhtes Erkrankungsrisiko.

Mit höherem Lebensalter steigt die Wahrscheinlichkeit, an Brustkrebs zu erkranken. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei 63 Jahren.
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